Philipp Skucha nennt es selbst beim Namen: Der aktuelle Cyberversicherungsmarkt fühlt sich streckenweise an wie ein Ramschladen. Zu viele Versicherer, Fintechs und internationale Player drängen gleichzeitig auf den deutschen Markt, die durchschnittliche Schadenhöhe sinkt, die Wirtschaft schwächelt – und das Ergebnis sind Bedingungen, die vor wenigen Jahren schlicht undenkbar waren: kürzere Fragebögen, zweijährige Vertragslaufzeiten, neue Klauseln für Zulieferer- und Abnehmerausfälle.
Im Gespräch mit Host Michael Döhmen erklärt der Geschäftsführer der securance GmbH, wo diese Entwicklung trotzdem an ihre Grenzen stößt. MFA für Admins und Remote-Zugriffe bleibt zum Beispiel ein hartes No-Go, an dem selbst Versicherer mit vollen Beständen nicht rütteln. Und der mit Abstand häufigste Grund, warum eine Cyberversicherung im Schadensfall doch nicht zahlt, ist bis heute derselbe: ein falsch oder ungenau beantworteter Fragebogen.
Philipp erklärt außerdem, warum ein ausführlicher Risikodialog dem starren Fragebogen oft überlegen ist und welche Klauseln – etwa für Zulieferer- oder Abnehmerausfälle – heute überhaupt erst verhandelbar sind, die vor wenigen Jahren noch undenkbar waren.
In dieser Folge könnt ihr mehr über die Gründung der securance erfahren:
Wenn Cyberversicherung und Security eins werden: Die Gründung der securance GmbH