Wie alles begann - die Gründungsgeschichte von suresecure
Zwei Jahre ist es her, dass Michael und Andreas die allererste Folge von Cybersecurity Basement aufgenommen haben. Zwei Jahre, in denen alle zwei Wochen eine neue Folge veröffentlicht wurde, mit wachsender Hörerschaft und einem Format, das immer mehr Menschen erreicht. Zum Jubiläum nehmen sich die beiden Zeit für einen Blick zurück – auf die Gründungsgeschichte der suresecure.
Andreas erinnert sich an seine ersten Schritte in der Branche. Während seiner Ausbildung in einem IT-Systemhaus bekam er die Chance, eine neue Abteilung für IT-Security mit aufzubauen. Damals, als Security noch kaum ein Thema war. Er war jung, neugierig und lernte autodidaktisch. Es gab kaum Studiengänge, also brachte er sich alles selbst bei: über YouTube, in Foren, im Gespräch mit anderen. Und je tiefer er eintauchte, desto klarer wurde: Wer IT verteidigen will, muss verstehen, wie Angreifer denken.
Er wurde zur One-Man-Army - zuständig für alles, von Pre-Sales bis Support. Ständig erreichbar, sogar im Urlaub. Doch irgendwann ging das nicht mehr. Die Belastung wuchs. Und dann kam Jona.
Ein junger Typ, charmant, Anfang 20. Andreas hatte eigentlich keine Lust, sich um einen Praktikanten zu kümmern, und gab ihm die schwierigsten Aufgaben. Dinge, an denen er selbst fast verzweifelt war. Doch Jona löste sie. Besser, als Andreas es je selbst gemacht hätte. Aus dem Praktikanten wurde ein Partner. Einer, auf den Verlass war. Einer, der den gleichen Qualitätsanspruch hatte. Endlich war da jemand, der ihn entlastete.
Als ihre damalige Firma verkauft wurde, wechselte Andreas in die Unternehmensberatung - großes Umfeld, bekannte Namen, viele Versprechen. Die Realität: wenig Wirksamkeit, viel Hierarchie. Er durfte nicht einmal direkt mit IT-Leitern sprechen. Das frustrierte ihn. Im Zug nach Wolfsburg schrieb er Jona: „Bock zu gründen?“ Sie hatten oft darüber gesprochen. Diesmal war es ernst.
Sie arbeiteten nachts und an Wochenenden an Businessplänen, bekamen einen Gründerkredit, gründeten die suresecure GmbH und starteten direkt durch. Andreas telefonierte seine Kontakte durch, und schnell kam der erste Vertrag, dann der nächste. Und schließlich: der erste Mitarbeiter. Weitere folgten.
Das Geschäft wuchs - nicht nur Projektgeschäfte, sondern auch laufende Betreuung. Der Managed Service entstand, weil Kunden kontinuierliche Sicherheit wollten, nicht nur punktuelle Lösungen.
Dann kam ein Großkunde, der nach einem SOC fragte. Andreas sagte ohne zu zögern: „Klar, machen wir.“ Der Kunde lachte: „Das werdet ihr niemals schaffen.“ Andreas war verunsichert, doch Jona sagte nur: „Natürlich schaffen wir das.“ Und damit begann der Aufbau ihres SOC-Services.
2020 kam Corona und plötzlich stieg die Nachfrage nach Remote-Zugängen, Monitoring, Verlässlichkeit. Sie arbeiteten am Limit, mussten Prioritäten setzen, vieles neu denken. Es war herausfordernd, aber auch ein Beweis ihrer Stärke. Sie hielten durch.
Heute ist vieles gewachsen. Die Services. Das Team. Das Vertrauen. Aber der Spirit ist geblieben: pragmatisch, leidenschaftlich, menschenzentriert.
Wer hören will, wie Andreas die Gründung von suresecure selbst erzählt, sollte unbedingt reinhören:

Annika Gamerad
Event & Marketing Specialist
Veröffentlicht am 30.07.2025
